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Kaum eine Erfahrung im Leben eines Heranwachsenden ist so unvergesslich wie die erste Beziehung. Doch so romantisch die Erinnerungen an den eigenen ersten Kuss oder das Händchenhalten sein mag, so schwer ist es für manche Eltern, wenn Tochter oder Sohn mit dem ersten Freund oder der ersten Freundin auf dem Motorroller davonbrausen.
Tatsächlich sind Liebesbeziehungen im Teenageralter nicht nur mit positiven Erlebnissen verbunden: Wie Ergebnisse  zeigen, scheinen die eher kurzen Beziehungen im Jugendalter mit erhöhter Depressivität und niedrigem Selbstwertgefühl einherzugehen. Wer jedoch schon im Jugendalter längere Beziehungen führt, ist als junger Erwachsener in Beziehungen oft zufriedener.

Das heißt aber nicht, dass die Eltern in der Pubertät keinen Einfluss mehr auf ihre Kinder haben: Jugendliche orientieren sich durchaus an deren Vorstellungen und Normen. Besonders wichtig sind da übrigens durchaus konsensfähige Werte wie Freundschaft, Partnerschaft und Familie. Können Jugendliche in einem Streit mit den Eltern oder einem Elternteil  Argumente austauschen, werden sie ernst genommen und finden Kompromisse, stärkt das die Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls ...

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